Frühlingsblumen
Heute ist was Lustiges passiert. Vorgesehen war, dass ich ein Gedicht über den Frühling schreibe für den Autorinnen-Blog – so lautete meine Aufgabe… ich kaute am Bleistift rum. Ach so toll sind die heutigen Plastic-Drehbleistifte nicht mehr. Früher hatten wir wenigstens Holz unter den Zähnen, mit denen wir unsere Abdrücke hinterlassen konnten. Oh Schande! wie meine Stifte damals aussahen ;-) doch ich sagte mir, lieber am Bleistift rumkauen, als auf den Fingernägeln. Schaut dir jemand auf die Finger, weg mit dem Stift ins Etui; aber was ist mit gekauten Fingernägeln? Sieht ja jeder gleich, dass du an Problemen rumzukauen hast. So war der Bleistift seit jeher meine Krücke, wie heute noch!
Ihr seht, gedichtet hat es bisher noch überhaupt nicht, geschweige denn gereimt. Es geht halt nicht auf Knopfdruck. Ich schreibe mir jeweils Worte auf und schreibe ein bisschen dran rum, bis es klickt … doch heute nichts. Vielleicht liegt es am Wort KROKUS
vorne das Kro – wie Krokodil
hinten das Kus – wie Kuss
Ja jetzt seht euch mal diese Konstellation an! Vorne frisst mir das Wort alles weg, was hinten noch hätte kommen können. Und damit beginnt mein Dilemma. Ich kann ja nicht Reime bilden, wenn keine mehr da sind. Alles weggefressen mit nur einem Krokodil. Beinahe hätte ich es ihm gleichgetan mit meinem Stift, doch den brauche ich noch für das Sommergedicht
da nehm ich bestimmt nicht die Rose, sonst geht die auch in die Hose!
Es lebe die Fantasie ![]()
uhu – die poetin
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