Anders als anders

4. März 2010 Von: Ursula Kategorie: Gedichte

Immer wenn der Zug kam
Stieg ich ein ins Tram
Nie ging ich auf dem natürlichen Pfad
Dadurch wurde mein Leben so fad.

Ich schützte mich und meine Phantasie
Meine Erzieher fanden dies Versteck nie
Als ich älter wurde, sah ich erst ein,
Das ist kein Leben, so will ich nicht sein.

Ich öffnete alle Türen und Pforten
und gab auf, die Fröhlichkeit zu horten
Weit geöffnet mein treues Herz
Nur Liebe ist drin und kein Schmerz.

uhu – die poetin 03/10

 

ein Kommentar zu“ Anders als anders ”

  1. # 1 Die Bernerin schreibt:

    ja vielleicht ist die Lösung ins Tram einsteigen – also in die Stadt ziehen. Auf der anderen Seite kann Stadt auch grosse Leere bedeuten. Klar kannst du in den Park gehen, dir die Natur und Tiere ansehen – doch ist es dasselbe wie tagtäglich mitten drin zu leben?
    Jeder muss für sich seine Herzensentscheidung treffen.
    uhu liebe poetin – ein schönes Gedicht von:
    ‘auf in die Stadt und wieder zurück aufs Land!’
    ‘Die Bernerin’

    [Antwort]

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