Frohe Ostern
Â
Gestern war die Oma zu Besuch und hat fĂĽr Mariechen ein Ostergeschenk dagelassen.
“Mama bitte darf ich es heute schon haben?” Immer wieder bettelte Mariechen bei ihrer Mutter bis die sagte:”Na gut! Hier hast du das Geschenk von Omi. Mit deiner Ungeduld hast du aber die Freude des Suchens am Ostersonntagmorgen aufgegeben, -Â denke daran.” Mariechen nahm das Geschenk und lief in ihr Zimmer, um es dort auszupacken und sich genau anzusehen.
“N E I N!” schrie Mariechen plötzlich und fing an zu weinen.
“Was hast du denn Mariechen?” fragte die kleine Fee die sich neben ihr aufs Kissen gesetzt hatte, das schon ganz nass war von Mariechens Tränen. “Di…die….diese Schokolade ist doch weiss! Und Omi weiss ganz ge… gen… genau, dass ich we..wei…weisse Schokolade nicht mag.” “Aber, aber liebes Mariechen das ist doch kein Grund zum Heulen. Komm setz dich auf und erzähle mir, was du denn gerne hättest in deinem Osternest. Hier hast du ein Taschentuch – ich hab’s aus deiner Kommode rausgeholt. Ihr Menschen braucht ja LeintĂĽcher um eure Tränen zu trocknen. Ihr weint einfach viel zu viel,” sagte die Fee und lächelte Mariechen fröhlich an. Mariechen schneuzte heftig ins Taschentuch und dann fing sie an aufzuzählen, was sie alles im Osternestchen finden möchte … es war gar nicht so arg viel, doch eines war sehr wichtig: die Schokolade musste braun sein! Nur das war richtige Schokolade fĂĽr Mariechen!
“Also Mariechen bereite ein schönes Körbchen vor mit Gräsern, Kräutern und viel Moos und stelle es vor die TĂĽr am Samstagabend.”
Mariechen sammelte mit Eifer viele schöne Dinge fĂĽr ihr ganz speziell schönes Osternest. Vor lauter Aufregung konnte sich kaum schlafen in der Nacht auf Sonntag. Schon ganz frĂĽh begann sie mit der Suche ihres Osternestes und sie suchte … und suchte …. und suchte. “Warum kann ich es nicht finden? Die Fee hat doch versprochen!” … sie stĂĽrzte in ihr Zimmer und wollte sich schon wieder weinend auf ihr Bett werfen - aber da sah sie ihr Körbchen stehen, das so voller Leckereien war, dass sogar noch einige Schokoladeneier auf dem Kissen rumlagen. Mariechen jubelte und tanzte vor Freude und dankte ihrer Freundin – der guten Fee - die ihr ihren Osterwunsch erfĂĽllt hat.
Mariechens Mama stand in der Tür und schaute lächelnd auf ihre Tochter. Ja der Trick mit der weissen Schokolade, war ein weiser Trick von Omi.
Ostern 2010
uhu-die-poetin





















